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Backup und Disaster Recovery: Wie Unternehmen in Mainz ihre Daten wirklich absichern

26.12.25 | anyWARE News

Backup ist mehr als „irgendwo liegt eine Festplatte“

Fast jedes Unternehmen sagt von sich, dass es „irgendeine“ Datensicherung hat. Vielleicht läuft eine Backup-Software auf einem Server, vielleicht werden wichtige Dateien regelmäßig auf eine externe Festplatte kopiert oder in die Cloud synchronisiert. Doch im Ernstfall zeigt sich häufig, dass diese Sicherungen nicht das leisten, was man sich erhofft hatte.

Fehlende Wiederherstellungstests, unvollständige Sicherungen, beschädigte Datenträger oder unklare Verantwortlichkeiten führen dazu, dass Daten nach einem Ausfall oder Angriff nur teilweise oder gar nicht wiederhergestellt werden können.

Die anyWARE AG unterstützt Unternehmen in Mainz dabei, Backup und Disaster Recovery professionell aufzusetzen und als gemanagten Service zu betreiben. Ziel ist, dass Sie sich im Notfall auf Ihre Datensicherung verlassen können – und nicht erst dann merken, dass etwas nicht stimmt.

Warum ein gutes Backup-Konzept geschäftskritisch ist

Daten gehören heute zu den wichtigsten Unternehmenswerten. Kundeninformationen, Angebote, Konstruktionen, Produktionsdaten, E-Mails, Buchhaltung – ohne diese Informationen ist ein geordneter Geschäftsbetrieb kaum möglich.

Risiken für Datenverlust gibt es viele. Hardwaredefekte, Bedienfehler, Softwarefehler oder Ransomware-Angriffe können dazu führen, dass Daten beschädigt, verschlüsselt oder gelöscht werden. Auch Feuer, Wasser oder Einbruchdiebstahl sind realistische Szenarien.

Ein professionelles Backup- und Disaster-Recovery-Konzept sorgt dafür, dass Sie diese Risiken beherrschbar machen. Es definiert, welche Daten in welchen Intervallen wo und wie gesichert werden, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden, und wie im Notfall der Wiederanlauf aussieht.

Die 3-2-1-Regel und andere Grundprinzipien

Ein bewährtes Grundprinzip der Datensicherung ist die 3-2-1-Regel. Sie besagt, dass es mindestens drei Kopien Ihrer Daten geben sollte, die auf zwei unterschiedlichen Medientypen gespeichert werden, wobei mindestens eine Kopie an einem anderen Ort aufbewahrt wird.

Die anyWARE AG setzt dieses Prinzip in Backup-Konzepten für Unternehmen in Mainz praxisnah um. Das kann bedeuten, dass Daten lokal auf einem Backup-Server und zusätzlich in einem externen Rechenzentrum oder in der Cloud gesichert werden. Wichtig ist, dass ein physischer Schaden am Unternehmensstandort nicht alle Sicherungen gleichzeitig betrifft.

Ergänzend spielen Themen wie Versionierung, Aufbewahrungsfristen und die Absicherung gegen Manipulation eine Rolle. Gerade im Kontext von Ransomware gewinnt das Konzept „Immutable Backup“ an Bedeutung, bei dem Sicherungen für einen definierten Zeitraum nicht verändert oder gelöscht werden können.

RPO, RTO und realistische Ziele

Ein Backup-Konzept sollte nicht nur beschreiben, wie gesichert wird, sondern auch, wie schnell und mit welchem Datenstand wiederhergestellt werden muss.

Der sogenannte Recovery Point Objective (RPO) definiert, wie viel Datenverlust maximal akzeptabel ist – zum Beispiel die Daten der letzten vier Stunden. Der Recovery Time Objective (RTO) beschreibt, wie lange es maximal dauern darf, bis Systeme nach einem Ausfall wieder zur Verfügung stehen.

Die anyWARE AG hilft Unternehmen im Raum Mainz dabei, diese Werte realistisch zu bestimmen. Aus ihnen leitet sich ab, wie häufig Sicherungen erfolgen müssen, welche Backup-Technologien geeignet sind und welche Infrastruktur für den Wiederanlauf benötigt wird.

Managed Backup: Datensicherung als Dienstleistung

In vielen KMU wird das Thema Backup nebenbei erledigt. Jemand richtet einmal eine Sicherung ein, und solange keine Fehlermeldung sichtbar ist, gilt das Thema als erledigt. Regelmäßige Überprüfung, Protokollauswertung oder Restore-Tests bleiben aus Zeitgründen oft auf der Strecke.

Mit Managed Backup übernimmt die anyWARE AG die Verantwortung für die laufende Überwachung und Pflege der Backups. Sicherungen werden automatisiert kontrolliert, Fehler werden analysiert und behoben, und in definierten Intervallen werden Wiederherstellungstests durchgeführt.

Für Unternehmen in Mainz bedeutet das: Sie erhalten regelmäßige Berichte über den Zustand ihrer Datensicherung und können sicher sein, dass sich jemand aktiv darum kümmert.

Disaster Recovery: Plan für den Ernstfall

Backup ist die Grundlage, Disaster Recovery der darauf aufbauende Plan. Er regelt, wie im Ernstfall vorgegangen wird, welche Systeme in welcher Reihenfolge wiederhergestellt werden und wer welche Aufgaben übernimmt.

Die anyWARE AG entwickelt gemeinsam mit Unternehmen in Mainz Disaster-Recovery-Pläne, die zu deren Strukturen und Möglichkeiten passen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Organisation: Wer entscheidet über den Krisenfall? Wo werden Informationen gesammelt? Wie wird mit Kunden und Partnern kommuniziert?

Durch regelmäßige Tests – vom simulierten Restore einzelner Systeme bis zu umfassenderen Übungen – lässt sich sicherstellen, dass der Plan im Ernstfall funktioniert.

FAQs zu Backup und Disaster Recovery in Mainz

1. Reicht eine Cloud-Synchronisation als Backup?
Eine reine Synchronisation, etwa mit einem Cloud-Speicher, ersetzt kein vollwertiges Backup. Werden Daten versehentlich gelöscht oder von Ransomware verschlüsselt, wird dieser Zustand oft direkt mit synchronisiert. Ein echtes Backup bietet Versionierung und isolierte Sicherungen.

2. Wie oft sollten Backups durchgeführt werden?
Das hängt von Ihrem RPO ab. Für viele KMU sind tägliche Sicherungen sinnvoll, in kritischen Bereichen können auch stündliche oder kontinuierliche Sicherungen notwendig sein.

3. Müssen wir ein eigenes zweites Rechenzentrum haben?
Nein. Externe Rechenzentren oder Cloud-Backup-Lösungen ermöglichen es, Offsite-Sicherungen ohne eigenes zweites Rechenzentrum zu betreiben. Die anyWARE AG berät Sie dazu, welche Variante für Ihr Unternehmen geeignet ist.

4. Wie oft sollten Restore-Tests durchgeführt werden?
Mindestens einmal jährlich sollten gezielte Restore-Tests erfolgen. Bei geschäftskritischen Systemen ist ein höherer Rhythmus empfehlenswert.

5. Ist Managed Backup nicht teurer als eine eigene Lösung?
Auf den ersten Blick mag es so wirken, doch wenn man Aufwand, Risiko und die Kosten eines möglichen Datenverlustes berücksichtigt, ist ein professionell gemanagtes Backup-Konzept oft wirtschaftlicher.

Fazit

Datensicherung ist kein Randthema, sondern eine der zentralen Lebensversicherungen Ihres Unternehmens. Nur ein durchdachtes Backup- und Disaster-Recovery-Konzept stellt sicher, dass Sie im Ernstfall handlungsfähig bleiben.

Die anyWARE AG unterstützt Unternehmen in Mainz bei Analyse, Konzeption, Umsetzung und laufender Betreuung von Backup-Lösungen – bis hin zum vollständigen Managed Backup.

Nächster Schritt:
Lassen Sie Ihre aktuelle Datensicherung durch die anyWARE AG in Mainz prüfen und gemeinsam ein Konzept entwickeln, das zu Ihrem Risiko und Ihrem Budget passt.